erpe

Philosophie:

 

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

Paul Klee

 

erpe möchte Gesehenes nicht einfach wiedergeben, sondern in einem Prozeß der inneren Verarbeitung in eigene Ideen und Phantasien umsetzen. Diese Umsetzung soll aber keinesfalls ein statisches Produkt sein, sondern etwas durch Bewegung Entstandenes. Eine Idee, die Stück für Stück aufgebaut wird, beginnt auf der Leinwand zu wachsen, wird weiterentwickelt, verändert, ergänzt. Formen, Figuren, Erahnbares, findet man im Bild und unter der sehbaren Oberfläche (frei nach Paul Klee).

Durch unterschiedliche Sehweisen kann sich der Betrachter sein eigenes Bild schaffen,  Aussagen und Inhalte erst nach dem zweiten oder dritten Blick erkennen und sich immer wieder auf eine Reise ins Innere der Werke machen.

Ihre eigenen Ideen und Visionen sind die Basis für die reduzierte zwei- und dreidimensionale Kunst. Skulpturen und Objekte sind ein ganz wichtiger Teil der künstlerischen Arbeit und beeinflussen auch die Malerei, die zwar in die Tiefe geht, in der aber Vorder- und Hintergrund nicht klar definiert sind. Optisches und haptische Anmutungen verbinden sich in den Transformationen schon gemalter Bilder. Selbstzitate greifen in die künstlerische Vergangenheit zurück, fügen sich in schon vorhandene Zyklen ein und weisen den Weg in eine spannende Zukunft. erpe ist es wichtig, eigene Wege zu verfolgen, die sich fallweise durchaus verzweigen sollen oder müssen, um neue Aspekte in die künstlerische Arbeit einzubringen.

Eine spannende Sache also, die immer wieder zu neuen, aufregenden Emotionen führt. Durch diese emotionale Bindung wächst der Sammler  mit dem Werk zusammen, wird Teil des Ganzen. Kreativität und Fantasie werden angeregt, Visionen beginnen zu leben....

erpe beginnt zunehmend zu fokussieren, arbeitet in Zyklen, denen umfassende Konzepte zugrunde liegen.

Die Kataloge zu den Themen

  • Haar
  • horizontal vertikal
  • Statik, Bewegung und Dreidimensionallität

zeigen das ganz deutlich. Machen Sie sich ein Bild davon und blättern Sie durch...

Interview und Vernissage Kulturhausgalerie Bruck a.d.Mur Juni 2014 https://www.youtube.com/watch?v=u9LzM25w4lY 

 

Lebenslauf:

erpe (Mag. Renate Polzer) wurde in Bruck an der Mur (Steiermark | Österreich) geboren. Sie besuchte die Internationale Akademie für bildende Kunst in Salzburg, Klasse G.Damisch, und  die Europäische Akademie für Bildende Kunst in Trier (D), Klasse M.E.Prigge, und studierte Kunstgeschichte an der Grazer Karl-Franzens-Universität (Diplom 1998).

1947 in Bruck a.d.Mur  geboren, arbeitete Renate Polzer - erpe - 20 Jahre als bildende Künstlerin und Kulturorganisatorin in der Südsteiermark.  8 Jahre organisierte sie für KAEL die Galerie TRANSPARENT.

Nach ihrem Studium erhielt Renate Polzer das Diplom für Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz und veröffentlichte die Diplomarbeit „Horst Reichle, Maler und Graphiker“  Biberacher Verlagsdruckerei, ISBN 392448998X, 9783924489984.  

2002 verlieh die Stadt Bruck a.d.Mur der Künstlerin den Kunstpreis für Grafik mit Katalog (Jury und Vorwort: Dr. Walter Koschatzky). Erpe beschickte Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien und Kulturzentren in Österreich, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Tschechische Republik, Polen, Italien, Frankreich, Spanien, Japan, Korea (mit ARTE 2000 Vienna), Argentinien, in Kuba und den Seychellen.

Seit 1989 organisiert Polzer Internationale Maler- und Bildhauersymposien in ganz Europa, Kuba und den Seychellen.

1996 erhielt die Künstlerin von der Stadtgemeinde Leibnitz den Auftrag für die künstlerische Gestaltung der Glastüren der Aufbahrungshalle Leibnitz. 

Erpe bearbeitete Bildhauerarbeiten in Aflenzer Kalkstein, Serpentin, Marmor und Linde für die Panoramagalerie Sulmtal-Königsberg, aufgestellt auf dem Skulpturenweg Römerstraße.

Zur Steirischen Landesausstellung 2004 organisierte sie in Leibnitz das Projekt „Via Lapis“ zur Steirischen Landesausstellung „Die Römer“.

Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen und im öffentlichen Raum u.a. Sammlung des Bundeskanzleramtes Wien, Sammlung des Regierungspräsidiums Tübingen (D) mit Katalog, Sammlung des National Art Council, Victoria (Seychelles), Staatliche Sammlung Kozjanski, Burg Podsreda (Slowenien), Sammlung Comunidad de Cantabria, Palacio Marqués de Albaicín - Noja (Spanien), Sammlung Heinrich Lenhardt, Kaiserslautern, sowie Sammlungen österreichischer und deutscher Städte.

 


2005 verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt nach Wien und eröffnete das Atelier ERPE im 3. Bezirk, 2013 mit Dkfm. Sonja Dolzer die BURN-IN Galerie und Atelier erpe in der Argentinierstraße 1040 Wien.

 

Besondere Projekte:

  • Skulpturenweg Römerstraße (Panoramagalerie Sulmtal-Königsberg)
    Bildhauerarbeiten in Aflenzer Kalkstein, Serpentin, Marmor und Linde
  • Via Lapis - Organisation und Skulpturenbeitrag zur Steirischen Landesausstellung
    "Die Römer" 2004
  • Kunstpreis für Grafik der Stadt Bruck a.d.Mur 2002 (Jury: Dr. Walter Koschatzky)
  • Seit 1978 Organisation des IMBS (Internationales Maler und Bildhauersymposion) in Österreich
  • Teilnahme am Projekt APO ART (Stadtapotheke Gleisdorf)
  • Body-Painting-Aktionen als Programmpunkte zu Künstlersymposien
  • Performance-Aktionen bei Künstler-Symposien

Sammlungen:

  • Sammlung der National Art Gallery, Victoria, Seychelles
  • Staatliche Sammlung Kozjanski, Burg Podsreda, Slowenien
  • Sammlung des Regierungspräsidums, Tübingen
  • Sammlung des Bundeskanzleramtes, Wien
  • Sammlung Communidad de Cantabria, Noja, Spanien
  • Sammlung Ministry of Art, Seychelles
  • Sammlung Heinrich Lenhardt, Kaiserslautern
  • Sammlung Ambassade de France, Victoria, Seychelles

Mitgliedschaften:

  • Sezession Graz
  • Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs
  • ARTE 2000 Vienna
  • XYLON Österreich

Top-Ausstellungen:

  • Galeria Zlatna Vrata, Split, CRO
  • Landesmuseum Joanneum, Graz
  • National Art Gallery, Victoria, Seychelles
  • Galerie Brigitte Reichle, Biberach, D
  • Städtische Galerie Fruchtkasten, Ochsenhausen, D
  • HTBLArt Galerie, Kaindorf
  • Städtische Galerie Traunstein, D
  • Casino Austria Galerie Casineum, Graz
  • Galerie Daghofer, Graz-Leoben
  • Kulturzentrum Traunstein, D
  • Künstlerhaus Graz
  • Städtische Galerie im Franziskanerkloster, Ehingen, D
  • Galeria El Telégrafo, Havanna, Kuba
  • Museum and Gallery Center Zagreb, CRO
  • Kulturhaus-Galerie, Bruck a.d.Mur
  • Galeria Raquel Ponce , Madrid
  • Galerie PH, Wien
  • Haus Wittgenstein, Wien
  • Stadtgalerie Wolfsberg
  • City Art Museum, Kurashiki, Japan
  • Galerie 73, Wien
  • Galeria Lleonart, Barcelona
  • Ars Electronica, Linz
  • Kunstmuseum Lentos, Linz
  • Ägyptisches Kulturinstitut, Wien
  • Alliance Francaise, Victoria, Seychelles
  • Kyoto International Community House
  • Heyri Art-Gallery Seoul
  • Interkulturelles Stadtlabor Palais Kabelwerk "Haarig"
  • Skulpturen-Biennalen im Botanischen Garten der Universität Graz
  • Biennale di Montone
  • Gotischer Saal, Stadtmuseum Graz
  • Kunsthalle Szombathely, Ungarn